Depression-Test für Partner: Ist mein Partner depressiv?
Bei Männern zeigt sich eine Depression oft anders als erwartet: weniger als Traurigkeit, mehr als Gereiztheit, Rückzug, Arbeit bis zur Erschöpfung oder mehr Alkohol. Deshalb bleiben die Anzeichen oft lange unbemerkt. Dieser Test fragt typische und männertypische Signale aus Ihrer Sicht als Partnerin oder Partner ab und dauert etwa drei Minuten.
Test nach den Kriterien der WHO
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt in der ICD-10 (Kapitel F32), wann man von einer depressiven Episode spricht: drei Hauptsymptome und sieben weitere Symptome, die mindestens zwei Wochen lang an den meisten Tagen bestehen. Kreuzen Sie an, was in den letzten zwei Wochen auf ihn zutraf. Ihre Antworten bleiben auf Ihrem Gerät und werden nicht gespeichert.
Hauptsymptome
Weitere Symptome
Hauptsymptome: 0 von 3 · Weitere Symptome: 0 von 7
Kreuzen Sie an, was auf ihn zutrifft. Die Auswertung erscheint hier.
Viele Männer zeigen Depression nicht als Traurigkeit, sondern als Gereiztheit, Rückzug, Alkohol oder Dauerarbeit. Diese Zeichen stehen nicht in den WHO-Kriterien, gehören aber oft dazu. Wenn Sie diese bei ihm wiedererkennen, nehmen Sie das ernst, auch wenn der Test unauffällig ist.
Dieser Test ist kein Diagnoseinstrument und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Untersuchung. Er soll Ihnen eine erste Orientierung geben. Eine Depression kann nur eine Fachperson feststellen, und das kann nur er selbst in Anspruch nehmen.
Wie geht es weiter?
Welche Signale bei Männern oft übersehen werden und was Sie als Partnerin oder Partner tun können, lesen Sie in meinem Artikel Depression bei Männern: Was Partnerinnen wissen müssen. Sprechen Sie ihn behutsam darauf an und ermutigen Sie ihn, sich ärztlich untersuchen zu lassen. Gern können Sie ihn auch zu einer Probesitzung mit mir einladen.
Eine Depression ist eine ernsthafte Erkrankung und sollte immer auch ärztlich abgeklärt werden. Wenn er sich in einer akuten Krise befindet oder an Suizid denkt, wenden Sie sich bitte sofort an den Notruf 112 oder an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (kostenlos, rund um die Uhr).